AUSSTELLUNG Mediterranean hope – Zeichnungen von der Grenze


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Vernissage mit Francesco Piobicchi, Leiter von Mediterranean Hope in Rosarno/Kalabrien

Francesco engagiert sich für soziale Rechte und Antirassismus und setzt Zeichnen als Kommunikationsmittel ein. Seine Zeichnungen sind im Laufe der Jahre zu einer Erzählung geworden, die sich in vielen Teilen Italiens an den unterschiedlichsten Orten wiederholt hat, wobei immer die Grenze im Mittelpunkt steht.

„Zeichnen bedeutet, zu illustrieren, dieses Bild wird zum Schlüssel zu einer Tür, die zu einer Geschichte führt. Meine Zeichnungen vermischen leuchtende Farben, die Hoffnung geben, mit der Härte der Dinge, von denen sie erzählen.“  Francesco Piobbichi bezeichnet sich selbst nicht als Künstler, sondern als sozialen Karikaturisten, der vom Leid der Migranten erzählt, deren Leid er aus erster Hand kennt.

Dambe so“ bedeutet in der Sprache Bambarà (eine der in Westafrika verbreiteten Sprachen) „Haus der Würde” und ist der Name der jüngsten Solidaritätsinitiative der Föderation evangelischer Kirchen (FCEI) in Kalabrien: eine Herberge für Landarbeiter. “Würde steht im Mittelpunkt der Einrichtung“ erklärt Francesco Piobbichi. Das Zentrum beherbergt Erntehelfer und Saisonkräfte aus den umliegenden Ghettos und dient als Modell für eine Alternative zur Logik der Aufnahmezentren, das auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft basiert.

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