Ich habe gerade die Petition "Neue Gentechnik: Wahlfreiheit sichern – Risiken vermeiden!" unterzeichnet und würde mich sehr freuen, wenn auch ihr dieses Anliegen unterstützt. Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Erfolg hat.
Wir leiten Euch heute den Newsletter von atmo, dem neuen Umweltmagazin, mit der Einladung zu einem Chat zu neuen Wegen in der Plastikreduzierung weiter.
„Seit der Einführung des Dualen Systems hat sich die Menge an Plastikverpackungsmüll verdoppelt,“ sagt Elena Schägg in der aktuellen Ausgabe von atmo. Weil nur das Wenigste recycelt wird, „ist immer wieder neues Plastik nötig, das vorwiegend aus Erdöl hergestellt wird.“ Die Kreislaufwirtschaftsexpertin der Deutschen Umwelthilfe (DUH) weiß auch, wie es besser ginge: „Viel mehr Lebensmittel als wir oft meinen kann man ohne oder in Mehrwegverpackungen verkaufen. Man muss es nur wollen.“
Wie es besser ginge
Was schiefläuft – und was passieren muss –, wollen wir mit Euch besprechen: beim zweiten atmo-Chat am 6. August um 18 Uhr. Wir möchten von Elena Schägg erfahren, wie sich die Müllflut eindämmen lässt, wie die Lebensmittelwirtschaft umsteuern muss – und wie wir Konsumentinnen und Konsumenten dazu beitragen können, dass Mehrweg endlich zur neuen Normalität wird. Schägg setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Unternehmen und Politik Verantwortung übernehmen – und arbeitet auf europäischer und nationaler Ebene daran, Verpackungspolitik neu zu denken, Mehrwegsysteme auszubauen und Einwegmüll zu reduzieren.
Auch das Thema Verpackungssteuer für To-go-Produkte wird zur Sprache kommen – 97 Prozent von Euch haben sich in unserer Umfrage am letzten Sonntag dafür ausgesprochen. Vielen Dank für eure Teilnahme! Meldet Euch bitte bis zum 6. August um 12:00 Uhr an.